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A Absorption Ist
gleich der Anteil der Sonneneinstrahlung im sichtbaren
Bereich (380 – 780 nm), der von der Verglasung absorbiert
wird. Durch die Absorption wird die Strahlungsenergie
in Wärmeenergie umgewandelt und führt zu einer Temperaturerhöhung
der absorbierenden Glasscheibe.
Absturzsichernde
Verglasungen Landesgewerbeamt
Baden-Württemberg Landesstelle für Bautechnik
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B Beschichtetes
Glas Beschichtetes Glas wurde Anfang der
80er Jahre auf den Markt gebracht. Um die Transparenz
des Glases mit den hervorragenden Emissionseigenschaften
der Edelmetalle zu verbinden, werden dünne Metallschichten
auf das Glas aufgebracht. Dadurch ist einerseits die
Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, auf
der anderen Seite wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche
wirkungsvoll verringert. Ein grosser Teil der Metallschichten
bestehen aus Silber. So lassen sich wirklich neutrale
Wärmefunktionsschichten mit niedrigem Emissionsvermögen
(e = 0,04) herstellen, die einen kV-Wert von 1,1 W/m2K
nach DIN im Standardaufbau mit Argonfüllung gewährleisten.
Aus dem so beschichteten Basisglas läßt sich eine umfangreiche
Produktpalette mit kV-Werten bis zu 0,5 W/m2K nach DIN
im Isolierglasaufbau herstellen. Auch Kombinationen
mit Schallschutz- oder Sicherheitsglas sind möglich.
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Bewertetes
Schalldämm-Mass Rw Das Schalldämmass R
eines Bauteils ist von der Frequenz abhängig. Der bauakustische
Frequenzbereich erstreckt sich von 100 Hz. bis 3150
Hz. R kennzeichnet das zehnfache logarithmische Verhältnis
von der auf das Bauteil auftreffenden Schalleistung
P1 zu der von diesem Bauteil abgestrahlten Schalleistung
P2. Aufgrund dieses logarithmischen Masstabes stellt
eine Verbesserung der Schalldämmung von 10 dB eine Halbierung
der Lärmbelästigung dar.
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b-Faktor Der
b-Faktor wird auch "Shading Coeffizient" genannt
und ist nach VDI 2078, Ausgabe Oktober 1994.Der "mittlere
Durchlassfaktor b" ist das Verhältnis aus dem g-Wert
der jeweiligen Verglasung und dem g-Wert einer Isolierglasscheibe
ohne Beschichtung. Der g-Wert der Isolierglasscheibe
wird generell mit 80 % angesetzt. Der mittlere Durchlassfaktor
b ist die entscheidende Grösse zur Berechnung der Kühllast.
(g = 0,80) : SC = g: 0,80. Der Beschattungskoeffizient
ist also ein Mass der Sonnenschutzwirkung, verglichen
mit derjenigen einer normalen unbeschichteten Isolierglasscheibe
Hoher Beschattungskoeffizient, z.B. SC 0,9 = geringe
Beschattung. Tiefer Beschattungskoeffizient, z.B. SC
0,3 = gute Beschattung
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Biegefestigkeit Beim
Biegen einer Verglasung wird die eine Seite verdichtet
und die andere Seite gedehnt. Die Biegebruchfestigkeit
hat einen Wert von: 40 MPa (N/mm2) bei einem Floatglas,
120 bis 200 MPA (N/mm2) bei vorgespanntem Glas (ESG),
abhängig von der Stärke, Kantenform und Art des Produktes.
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D Druckfestigkeit Die
Druckfestigkeit von Glas ist sehr hoch (1000 N/mm2 =
1000 MPa). Dies bedeutet, dass man Gewicht von ca. 10
Tonnen benötigt, um einen Glaswürfel mit einer Seitenlänge
von 10 mm zu zerbrechen.
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E ESG
Einscheiben-Sicherheits-Glas ESG
ist ein thermisch vorgespanntes Glas. Die Vorspannung
wird durch eine Wärmebehandlung des Glases erreicht.
Der Herstellungsprozess von ESG besteht im raschen und
gleichmässigen Erhitzen einer Glasscheibe auf über 600
°C und dem anschliessenden zügigen abkühlen durch anblasen
mit kalter Luft. Die charakteristische Spannungsverteilung
im ESG bewirkt, daß die äusseren Flächen zum Kern hin
unter Druckspannung, der eigentliche Kern des Glases
jedoch unter Zugspannung steht. Beide Spannungen müssen
zueinander im Gleichgewicht stehen, denn nur so ist
der stabile Spannungszustand zu erreichen, der die Sicherheitseigenschaften
von ESG gewährleistet. ESG verfügt über einen erhöhten
Verletzungsschutz, denn im Falle der Zerstörung entsteht
ein engmaschiges Netz von kleinen, meist stumpfkantigen
Glaskrümeln und keine scharfkantigen Glassplitter. ESG
kann selbstverständlich auch mit den modernen Isoliergläsern
kombiniert werden. Technische Daten zu ESG: Erhöhte
Biegefestigkeit 50 N/mm2 gegenüber 30 N/mm2 bei Floatglas Erhöhte
Stoß- und Schlagfestigkeit nach DIN 52 337 (Pendelschlagversuch) Erhöhte
Temperaturwechselbeständigkeit 150 K statt 40 K bei
normalem Floatglas
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Emissivität
( Low-E) Silberbeschichtete Wärmeschutzgläser
werden in der Fachsprache auch als „Low-E“-Gläser bezeichnet
( Low-Emissivity ) = niedrige
Emissivität = niedrige Wärmeabstrahlung. Mit der Emissivität
wird die Wärmeabstrahlung einer Oberfläche im Verhältnis
zu einem genau definierten sogenannten „schwarzen Körper“
bezeichnet.
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F Floatglas Das
moderne Floatglasherstellungsverfahren hat zwischenzeitlich
praktisch alle früheren Produktionsverfahren für Flachglas
abgelöst. Float heißt auf deutsch soviel wie "obenauf
schwimmen oder treiben" und damit ist auch das
eigentliche Prinzip dieses Verfahrens erklärt. Beim
Floatverfahren bewegt sich ein endloses Glasband aus
der Schmelzwanne auf ein flüssiges Zinnbad. Dort schwimmt
es auf der Oberfläche des geschmolzenen Metalls, breitet
sich aus und wird genügend lange auf einer ausreichend
hohen Temperatur gehalten. In Folge der Oberflächenspannung
der Glasschmelze und der planen Oberfläche des Zinnbades,
bildet sich auf natürliche Weise ein absolut planparalleles
Glasband. Im Kühlkanal und auf der anschließenden Transportstrecke
kühlt das Glas bis auf Raumtemperatur ab, sodass es
in Tafeln zugeschnitten werden kann.
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G g-Wert Der
g-Wert ist der Gesamtenergiedurchlassgrad von Verglasungen
für Sonnenstrahlung im Wellenlängenbereich von 300 nm
bis 2.500 nm. Die Größe ist für klimatechnische Berechnungen
von Bedeutung und wird normalerweise in Prozent ausgedrückt.
Der g-Wert setzt sich zusammen aus direkter Sonnenenergietransmission
und sekundärer Wärmeabgabe nach innen infolge langwelliger
Strahlung und Konvektion.
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Gasfüllung
Zur
Verbesserung der Funktionen im Wärme- und Schallschutzbereich
werden moderne Funktionsisoliergläser mit unterschiedlichen
Gasfüllungen ausgestattet. In der Regel handelt es sich
um SF 6 (beim Schallschutz), Krypton oder Argon (beim
Wärmeschutz) oder Gemische daraus. So ist es möglich,
daß moderne Isoliergläser Ug-Werte bis zu 0,5 W/m2K oder
Schalldämmwerte bis zu Rw = 56 dB erreichen.
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Gewicht Die
Dichte von Glas beträgt 2,5 x 10 kg/m2. Das spezifische
Gewicht von Glas beträgt 2,5 kg/m2 pro Millimeter Glasstärke.
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H Heisslagerungstest
(Heat-soak-Test) Gemäß DIN 18 516 Teil
4 müssen beim Einsatz von ESG als hinterlüftete Aussenwandbekleidung
ESG-Scheiben einen Heisslagerungstest (Heat-soak-Test)
durchlaufen. Hierbei wird durch Erhitzen der Scheibe
auf 290 °C bei einer Haltezeit von 8 Stunden ein eventuell
möglicher Spontanbruch gewollt herbeigeführt.
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Herstellung
von Glas Das Rohmaterial zur Herstellung
von Glas besteht aus einer Mischung, zum grossen
Teil aus Quarzsand, Soda, Dolomit, Kalk und diversen
kleineren Komponenten. Diese einzelnen Stoffe werden
genau abgewogen und vermischt. Zur Verbesserung des
Schmelzprozesses und der Glasqualität werden noch ca.
20 % Scherben dem Rohstoffgemisch zugegeben. Das Gemenge
aus o.g. Materialien wird ständig dem Schmelzofen zugeführt.
In diesem herrscht eine Temperatur von 1550 Grad Celsius,
damit eine homogene Schmelze erzeugt werden kann. In
der Schmelzwanne des Ofens befinden sich bis zu ca.1.700
t geschmolzenes Glas. Im Ofen durchläuft das Glas verschiedene
Bereiche. Zuerst den Schmelzbereich, hier wird das Gemenge
geschmolzen, dann der Läuterbereich, wo das Glas geläutert
wird, dies bedeutet, enthaltene Gasblasen werden ausgetrieben.
Über einen kurzen Kanal gelangt das Glas in das Floatbad,
in dem sich flüssiges Zinn befindet. Da das Glas spezifisch
leichter ist als Zinn, floatet ( daher auch der Name
Floatglas) die Glasmasse auf dem Zinn. Die Glasoberfläche
wird damit absolut glatt. Die Dicke und Breite des Glasbandes
wird durch gezahnte Walzen bestimmt, die in die weiche
Glasmasse eingreifen. Für dünnes Glas ziehen diese Walzen
die Glasmasse nach außen, für dickes Glas drücken sie
die Glasmasse nach innen. Noch als unendlich langes
Band gelangt das Glas nun in den ca. 100 mtr. langen
Kühlofen. Das Glas wird von ca. 600°C auf 60°C langsam
abgekühlt. Diese kontrollierte Kühlung sorgt dafür,
dass im Glas keine hohen Spannungen entstehen, damit
das Glas anschließend auch ohne Probleme in Tafeln von
ca. 6000 x 3210 mm geschnitten werden kann.
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I Interferenzen Bedingt
durch die optimale Planparallelität von Floatglasscheiben
kann es bei bestimmten Lichtverhältnissen zu physikalisch
bedingten optischen Erscheinungen kommen. Diese machen
sich durch regenbogenartige Flecke, Bänder und Ringe
bemerkbar, die beim Druck auf die Scheiben ihre Lage
verändern. Interferenzen sind rein physikalisch bedingte
Lichtbrechungs- und Überlagerungserscheinungen, sie
treten nur in Fällen auf, bei denen zwei oder mehrere
Floatglasscheiben hintereinander angeordnet sind. Es
handelt sich somit bei diesen Interferenzen um Erscheinungen,
die als Ausdruck einer ausgezeichneten Floatglasqualität
anzusehen sind.
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Isolierglas Isolierglas
gibt es seit etwa 60 Jahren. Die offizielle Definition
des Begriffs Isolierglas ist in DIN 1259 Teil 2 festgelegt: Mehrscheibenisolierglas
ist eine Verglasungseinheit, hergestellt aus zwei oder
mehreren Glasscheiben (Fensterglas, Spiegelglas, Gussglas,
Flachglas) die durch einen oder mehrere luft- bzw. gasgefüllte
Zwischenräume voneinander getrennt sind. An den Rändern
sind die Scheiben luft- bzw. gas- oder feuchtigkeitsdicht
durch organische Dichtungsmassen verbunden. In dem abgeschlossenen
Raum zwischen den Scheiben befindet sich kein Vakuum,
wie fälschlicherweise oft angenommen wird, sondern getrocknete
Luft oder Spezialgas. Ein Vakuum ist aus statischen
Gründen unmöglich.
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J Jahres-Heizwärmebedarf Die
Einführung der neuen Nachweisgrösse "Jahres-Heizwärmebedarf"
in der aktuellen Wärmeschutz-Verordnung ermöglicht es
dem Planer, im Neubau die Gebäudehülle entsprechend
seinen gestalterischen Ideen auszulegen. Er ist frei
in der Auswahl der einzelnen Baustoffe für die verschiedenen
Gewerke und nicht mehr an k-Wert- Vorgaben gebunden.
Alleiniger Maßstab ist die Erfüllung der Anforderungen
an den Jahres-Heizwärmebedarf. Dieser ist abhängig
vom Gebäudetyp: Mehrfamilienhäuser unterliegen schärferen
Anforderungen: QH < 54 kWh/m2a Einfamilienhäuser
dürfen einen höheren Heizwärmebedarf aufweisen: QH <100
kWh/m2a Der Nachweis des Jahres-Heizwärmebedarfs
erfolgt gemäß Anlage 1 der 3. Wärmeschutzverordnung
grundsätzlich mit einem Energiebilanzverfahren.
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K Kondensat
auf den Aussenflächen von Isoliergläsern Der
weitverbreitete Einsatz von Wärmeschutzisoliergläsern
trägt wesentlich zum Umweltschutz bei. Die höherwertige
Dämmung der Verglasung führt jedoch im Herbst und Frühjahr
zu zeitweiser Bildung von Kondensat auf der Aussenoberfläche.
Diese Erscheinung hat in der Natur den Namen „Tau“
und ist auch den „Laternenparkern“ bestens bekannt.
Man weiss aus Erfahrung, dass die Windschutzscheibe
besonders oft nass wird, ähnlich wie bei Isoliergläsern
die Dachscheiben. Bei Isoliergläsern gilt: je geringer
der Wärmedurchgang – je kleiner der sogenannte k-Wert
-, desto häufiger kann sich auf der äusseren Glasoberfläche
Wasser niederschlagen. Damit sich auf der äusseren Scheibe
bei einem Isolierglas Kondensat bilden kann, muss die
Oberfläche kälter sein als die angrenzende Luft. Die
äussere Oberfläche eines Mehrscheibenisolierglases steht,
wie viele andere Oberflächen auch, im Strahlungsaustausch
mit dem Himmel. Dabei gibt die Aussenscheibe einen Teil
der in ihr vorhandenen Wärme ab und wird so an der Aussenoberfläche
kälter. Wieviel Wärme die Aussenscheibe abgibt, hängt
vor allem von der Strahlungstemperatur des Himmels ab.
Ein klarer, also kalter Nachthimmel hat eine besonders
tiefe Strahlungstemperatur. Diese kann z.B. bei –40
bis –50 Grad Celsius liegen. Wird an der ausgekühlten
Glasoberfläche dabei der sogenannte Taupunkt der angrenzenden
Luft überschritten, so kann sich dort Wasser niederschlagen.
Das so gebildete Kondensat verschwindet wieder, sobald
die Glasoberfläche wieder wärmer wird als die angrenzende
Luft, z.B. durch Sonneneinstrahlung. Dieses Phänomen
stellt keinen Reklamationsgrund dar.
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k-Wert siehe
Ug-Wert
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L Lichtdurchlässigkeit Die
Lichtdurchlässigkeit drückt den direkt durchgelassenen,
sichtbaren Strahlungsanteil im Bereich der Wellenlänge
des sichtbaren Lichts von 380 nm bis 780 nm, bezogen
auf die Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges,
aus. Die Lichtdurchlässigkeit wird in Prozent angegeben
und wird unter anderem von der Glasdicke beeinflusst.
Bedingt durch den unterschiedlichen Eisenoxidgehalt
des Glases sind geringfügige Schwankungen möglich. So
verfügt Floatglas als Einzelscheibe im sichtbaren Spektralbereich
über eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 90 %. Normales,
unbeschichtetes Isolierglas bestehend aus zwei Floatglasscheiben,
besitzt eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 82 %. Wärmeschutzisolierglas
besitzt je nach Beschichtung eine Lichtdurchlässigkeit
von 73 % - 77 % . Die Bezugsgröße von 100 % ist eine
unverglaste Maueröffnung.
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R Reflexion Ist
gleich der prozentuale Anteil der Sonneneinstrahlung
im Bereich des sichtbaren Lichtes (380 – 780 nm), der
nach aussen reflektiert wird.
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S Sprossen-Isolierglas Isolierglaseinheiten,
wie sie bei der Konstruktion von Echtsprossen-Isolierglasfenstern
eingesetzt werden, sind höheren physikalischen Belastungen
ausgesetzt als großformatige Isolierglasscheiben, die
über die Elastizität der Glasscheiben Pump- und Sogbewegungen
ausgleichen können. Aus diesem Grund bietet die Industrie
moderne Sprossen-Isolierglassysteme, wie "Helima-Sprossen"
und "Wiener Sprossen" an. Beim Begriff "Helima-Sprossen"
wird eine pulverbeschichtete Aluminiumsprosse in den
Scheibenzwischenraum eingebaut, die optisch einer echten,
handwerklich gefertigten Sprosse entspricht. Die Pulverbeschichtung
gibt es in diversen Standardfarben vorrätig, aber auch
auf Wunsch in fast allen RAL-Tönen oder als Holzstrukturimitierung.
Beim Begriff "Wiener Sprosse" besteht das
System aus eingebauten Abstandhalterprofilen, die keinen
direkten Kontakt zu den Glasoberflächen haben.Der Fensterhersteller
setzt dann von außen Sprossenprofile auf, so daß der
Eindruck einer Echtsprossen-Isolierglaseinheit entsteht,
ohne daß die bekannten physikalischen Belastungen auftreten.
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T Taupunkttemperatur Als
Taupunkttemperatur wird die Temperatur der Luft bezeichnet,
bei der die relative Luftfeuchtigkeit den Wert von 100
% erreicht. Sinkt die Lufttemperatur bei unverändertem
Feuchtigkeitsgehalt, fällt Tauwasser an. Taupunkttemperaturen
können an verschiedenen Stellen auftreten: Taupunkttemperatur
im SZR von Isolierglas Eine neue Isolierglaseinheit
sollte über eine Taupunkttemperatur im SZR von <
- 60 ºC verfügen. Diese Temperatur, die nach DIN 52
345 bestimmt wird, ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal
und sichert eine lange Lebensdauer des Isolierglases.
Taupunkttemperatur
der raumseitigen Scheibenoberfläche Zur Tauwasserbildung
auf der raumseitigen Scheibenoberfläche kann es kommen,
wenn warme Luft plötzlich an einer kalten Scheibenoberfläche
abkühlt oder relativ kalte Luft mit Feuchtigkeit angereichert
wird (z. B. im Bad). Die Kondensationsneigung kann durch
den Einsatz von Wärmeschutzglas erheblich gemindert
werden, da durch den verbesserten k-Wert die raumseitige
Scheibenoberflächentemperatur erhöht wird.
Taupunkttemperatur
der aussenseitgen Scheibenoberfläche ( Siehe
Punkt Kondensat )
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Transmission Ist
gleich der prozentuale Anteil der Sonneneinstrahlung
im Bereich des sichtbaren Lichtes 380 – 780 nm), der
von aussen nach innen übertragen wird. zurück zur Auswahl
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U Überkopfverglasung Überkopfverglasungen
waren bauaufsichtlich lange nicht geregelt. Die Anforderungen
unterschieden sich zum Teil von Bundesland zu Bundesland.
Diesen Mißstand hat die Fachkommission "Baunormung"
der ARGE-BAU mit den "Technischen Regeln für die
Verwendung von linienförmig gelagerten Überkopfverglasungen"
beseitigt. Weitere Informationen finden Sie unter: Landesgewerbeamt
Baden-Württemberg Landesstelle für Bautechnik
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Ug-Wert Im
Februar 2002 haben die europaweit geltenden Ug Werte
in der DIN 4108 Teil 4 die bisherigen Uv-Werte abgelöst
und sind im März 2003 mit dem Erscheinen der Bauregelliste
3/2002 auch bauaufsichtlich verbindlich geworden. Das
ist mehr als nur eine Änderung der Bezeichnungen: Zwar
kann der Wärmedurchgangskoeffizient wie bisher nach
DIN EN 673 berechnet werden, aber neue Randbedingungen
führen dazu, dass bei sehr vielen Isolierglas-Aufbauten
der Ug- Wert vom Uv-Wert abweicht, nämlich meist um
0.1 W/m2K höher liegt.
(Außer der Berechnung ist
auch eine Messung nach DIN EN 674 bzw. 675 möglich.)
Andererseits entfallen die bisherigen Sicherheitszuschläge
nach Bauregeliste, die für die Ermittlung des "amtlichen
Rechenwerts" bzw. "Bundesanzeigerwerts"
notwendig waren: Künftig gibt es daher nicht mehr die
Unterscheidung zwischen "DIN-Wert" und "amtlichern
Rechenwert" sondern noch den einen Ug Wert.
Bei
der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten spielen
vier Größen eine Rolle: die Emissivität der Wärmedämmbeschichtung, der Scheibenzwischenraum, die Art der
Gasfüllung und der Gasfüllgrad. Wenn der Ug-Wert für
jede Kombination dieser vier Größen bekannt ist, hat
man zugleich den Ug-Wert für alle entsprechend aufgebauten
Isoliergläser ermittelt.
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Umweltschutz Im
Interesse des Klimaschutzes, des Umweltschutzes sowie
der Schonung unserer Ressourcen ist eine drastische
Verminderung des Heizenergiebedarfs dringend geboten.
Daher spielt der Gebäudebereich im CO2-Minderungsprogramm
der Bundesregierung eine zentrale Rolle. Jeder Nichtverbrauch
von Energie leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.
Als Faustregel kann angenommen werden, daß bei Verglasungen
die Reduzierung des k-Wertes um 0,1 W/m2K zu einer Einsparung
von 1,2 l Heizöl pro m2 und Heizperiode führt.
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V VSG
Verbund-Sicherheits-Glas Bei der
Herstellung von VSG werden zwei oder mehrere übereinanderliegende
Glasscheiben durch eine oder mehrere hochelastische
Folien aus Polyvinylbutyral (PVB) fest miteinander verbunden.
Verbundsicherheitsglas ist ein splitterbindendes Glas.
Das bedeutet, daß beim Bruch einer VSG Scheibe die Bruchstücke
an der Folie haften bleiben, Somit können sich so gut
wie keine scharfkantigen Glassplitter lösen. Die Verletzungsgefahr
wird dadurch minimiert. Die zähelastische Folie erschwert
zusätzlich das Durchdringen des Gesamtglaselementes,
sodass auch die aktive Sicherheit deutlich erhöht wird
(je nach Aufbau einbruch- bis durchschußhemmend). Ein
breitgefächertes Programm an unterschiedlichen Verbundsicherheitsgläsern,
angefangen vom einfachen zweischeibigen VSG für Überkopfverglasungen,
über geprüfte Glasaufbauten für Objekt- und Personenschutz
im Bereich der Durchwurf- und Durchbruchhemmung bis
hin zur durchschuß- und sprengstoffhemmenden Verglasung.
Diese unterschiedlichen VSG-Gläser sind natürlich auch
mit modernstem Isolierglas zu kombinieren.
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W Wärmeschutzverordnung Wärmeschutzverordnung
( Informationen finden Sie hier ) http://www.ift-rosenheim.de
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Wie
wird der Einbau von modernen Glasprodukten staatlich
gefördert? Im Rahmen des nationalen Klimaschutzprogramms
der Bundesregierung wird die Sanierung des Gebäudebestandes
- z.B. durch neue Verglasungen und neue Fenster - mit
zinsgünstigen Darlehen gefördert. Von 2001 bis 2003
stehen insgesamt 1,2 Mrd. DM Fördermittel für die energetische
Sanierung von Gebäuden zur Verfügung.
Weitere
Informationen hierzu erhalten Sie beim:
1) Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW) Dienstgebäude
Krausenstr. 17 - 20 10117 Berlin Tel. 030 / 2008-0 Fax:
030 / 2008-1920 www.bmvbw.de
2) Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Alexanderplatz
6 10178 Berlin Tel. 01888 / 305-0 Fax: 01888
/ 305 4375 www.umweltministerium.de
3) Kreditanstalt
für Wiederaufbau (KfW) Palmengartenstr. 5-9 60325
Frankfurt am Main Tel. 069 / 7431-0 Fax: 069 /
7431-2944 www.kfw.de
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